Spielen lernen
Vermittlungsmodell
Den Übungssituationen liegt das Modell der integrativen Sportspielvermittlung zugrunde. Das Erlernen von Grundfertigkeiten und Basisfertigkeiten erfolgt durch verschiedene Basisspiele. Die technische Anforderung wird vereinfacht, dadurch wird der Schwerpunkt auf das Spielverhalten und das Zusammenspiel gelenkt.
Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I sind unterschiedlich weit in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung und unterscheiden sich auch in ihrem Interesse für Sport. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Leistungen der Schülerinnen und Schüler einer Sportklasse sehr heterogen sein können. Die integrative Sportspielvermittlung setzt den Schwerpunkt auf Basisfertigkeiten und taktische Fähigkeiten. Die technischen Fertigkeiten stehen dabei vorerst im Hintergrund. Dies ermöglicht allen Schülerinnen und Schülern gleichermassen an den Übungen teilzunehmen. In weiteren Situationen nähern sich die Spiele immer mehr der eigentlichen Ballsportart.
Ziel der von uns ausgearbeiteten Übungssituationen ist, dass alle Schülerinnen und Schüler einer heterogenen Klasse daran teilnehmen können und ein Spielverständnis für die gewählten Situationen entwickeln. Sie sollen Spass dabei haben und die Übungen sollen ihnen in allen Ballsportspielen von Nutzen sein.
Nachfolgend eine Grafik zur integrativen Sportspielvermittlung im Basketball nach unseren Übungssituationen (modifiziert nach Bucher 1996, in: Kolb 2011, S.75).

Auf der nächsten Seite erfahren Sie mehr über unsere ausgewählten zentralen Spielsituationen Verteidigung und Angriff.