Spielen lernen
Vermittlungsmodell
Für die Unterrichtsreihe haben wir uns für die sogenannte integrative Sportspielvermittlung entschieden. Da Unihockey in der Oberstufe eine der anspruchsvolleren Spielsportarten ist, bietet sich dieses aufbauende Modell an, den Schüler und Schülerinnendiese Spielform näher zu bringen. Das Modell rät, Übungen aufstiegend nach Schwierigkeitsgrad durchzuführen, bzw. taktische Übungen aufzubrechen und in einzelnen Schritten zu trainieren. Um also Schüler und Schülerinnen taktische Spielzüge beizubringen, sollen diese zuerst nur den Laufweg erlernen, ohne die anspruchsvolle Stock- und Ballarbeit. Diese kommen erst im zweiten Schritt dazu und so können taktische Fertigkeiten nach und nach eingeübt werden. Diese Methode beachtet also die Heterogenität in einer Klasse und ermöglicht auch schwächeren Schülern und Schülerinnen Erfolgserlebnisse. Im Vergleich zu anderen Vermittlungsmethoden wird bei der integrtiven Sportspielvermittlung mit vereinfachten Übungssituationen begonnen, welche stetig schwieriger werden.
"Integrative Sportspielvermittlung: Bei der integrativen Sportspielvermittlung steht das "Basiskönnen" einer bestimmten Gruppe von Sportspielen der Zielwurf-, schluss oder Rückschlagspiele im Mittelpunkt. Das Erlernen von spotspielübergreifend einsetzbaren Grundfertigkeiten und Basisfähigkeiten erfolgt durch verschiedene Basisspiele, "in denen die Ballbehandlung so erleichtert wird, dass die Aufmerksamkeit schwerpunktmässig der Wahrnehmung des Spielraums sowie den Mit- und Gegenspielern zugewendet wird." Es wird also grundsätzlich:
"Integrative Sportspielvermittlung: Bei der integrativen Sportspielvermittlung steht das "Basiskönnen" einer bestimmten Gruppe von Sportspielen der Zielwurf-, schluss oder Rückschlagspiele im Mittelpunkt. Das Erlernen von spotspielübergreifend einsetzbaren Grundfertigkeiten und Basisfähigkeiten erfolgt durch verschiedene Basisspiele, "in denen die Ballbehandlung so erleichtert wird, dass die Aufmerksamkeit schwerpunktmässig der Wahrnehmung des Spielraums sowie den Mit- und Gegenspielern zugewendet wird." Es wird also grundsätzlich:
- die allgemeine Spielfähigkeit, im engeren Sinne, entwickelt und gefördert
- der Schwerpunkt auf das Spielverhelten gelenkt
- die technische Anforderung vereinfacht
- durch Spielidee und Geräte ein hoher Aufforderungscharakter geschaffen
- das Regelwerk auf ein Minimum beschränkt
- für alle TeilnehmerInnen ein Wettkampfcharakter gewährleistet
- eine Fixierung auf ein Sportspiel verhindert" (Kolb, 2011, S. 74).