Spielen lernen
Zentrale Spielsituationen
Im Folgenden haben wir aufgrund der beobachteten Problemsituationen mögliche Problemlösungen aufgezeigt und die weitere Struktur des Lernobjekts mit den verschiedenen Spielsituationen beschrieben.
Problemsituationen
- Ping-Pong: selten bis nie wird über 3 Pässe gespielt
- Schwächere Mitspielende werden bewusst ausgelassen
- Zusammenspiel im Team funktioniert nicht besonders gut
Die Mannschaftsgrösse spielt eine sehr wichtige Rolle. Deshalb haben wir die jeweiligen Spielsituationen auf eine Mannschaftsgrösse von vier Personen reduziert.
Mögliche Problemlösungen
Mithilfe des Modells des genetischen Lernens werden im Folgenden typische Spielsituationen aufgegriffen. Die dazugehörigen Übungen ermöglichen den Schülerinnen und Schülern, ihr taktisches und technisches Spielkönnen stetig zu verbessern.
Gestartet wird eine Übungssequenz jeweils mit einem normalen Volleyballspiel 4:4 im kleinen Spielfeld. Aufgrund dieses Spiels sollen die Schülerinnen und Schüler in einem sokratischen Gespräch herausfinden, was gut und was weniger gut gelaufen ist und welche Punkte wichtig sind für den Spielfluss. Anhand dieser Punkte werden dann die entsprechenden Übungen durchgeführt.
Ziel des Volleyballspiels ist es, den Ball möglichst lange im Spiel zu halten.
- Anspiel
- Abnahme Anspiel/Verteidigung
- Zuspiel
- Angriff
Ergänzend zu den Übungsbeschreibungen zeigen Videos exemplarisch die Umsetzung mit einer Klasse. Bei manchen Übungen zeigte sich, dass spezifische Hinweise an die Schülerinnen und Schüler nötig sind, so dass die Lernsituation zum Gelingen führt. Diese Hinweise sind in den Beschreibungen entsprechend in einer roten Box erläutert.
Während den Erprobungslektionen haben wir durch wissenschaftliches Beobachten anhand von selber erstellten Beobachtungsbögen unsere Übungen stets angepasst. Die folgenden Umsetzungsvorschläge sind erprobt und ermöglichen einen abwechslungsreichen, modernen und zielorientierten Sportunterricht in heterogenen Klassen.