Spielen lernen
Forschungsprozess
Um ihre Übungssequenzen selber optimieren zu können, nahmen die Studierenden beobachtende Erhebungsverfahren zu Hilfe. Sie lernten die Erhebungsmethode, Stärken, Schwächen und potenzielle Stolpersteine kennen und planten ihre Beobachtungen systematisch anhand einer Vorlage. Daraus entstanden in jeder Gruppe Beobachtungsschemata.
Die Beobachtungsbogen sollten auf folgende Fragestellungen Antwort geben:
- Werden die angestrebten Kompetenzen sichtbar? Wenn ja, in welcher Form und in welchen Bereichen? Wenn nein: aus welchen Gründen?
- Kommt das gewählte Modell zum Vorschein? Wenn ja, in welcher Form und in welchen Bereichen? Wenn nein: aus welchen Gründen?
- Kommt Freude/Spass/Interesse bei den Schülerinnen und Schüler zum Vorschein? Wenn ja, in welcher Form und in welchen Bereichen? Wenn nein: aus welchen Gründen?
- Können sich alle beteiligen? Wenn ja: wie? Wenn nein: aus welchen Gründen?
- Weitere Fragestellungen bei Bedarf
In einer ersten Phase erprobten und optimierten die Studierenden die Übungsfolgen anhand von systematischen Beobachtungen mit den Peers. In einer zweiten Phase - diesmal im Praxisfeld, d.h. in sechs Sekundarschulklassen - wurden die Beobachtungsbogen erneut eingesetzt. Die Studierenden werteten die Ergebnisse laufend aus und passten die Übungsanlagen an die Gegebenheiten ihrer Schülerinnen und Schüler an. In einem letzten Schritt filmten sie das Ergebnis ihrer Arbeit in ihrem jeweiligen Praxisfeld.
Im Folgenden präsentieren die Gruppen – entlang der Spielsportarten – eine Auswahl im Sinne eines "best of" an kompetenzorientierten Übungsanlagen für Basketball, Fussball, Unihockey und Volleyball inkl. Zeichnungen, Videodokumentationen und Gelingesbedingungen für die Sekundarstufe I.