Begriff: Spielgeschichte

Spielgeschichte

(engl. interactive storybook)
«Wesentliches Merkmal der Spielgeschichten ist ein in sich geschlossener Geschehensablauf, bei dem die einzelnen Situationen und Szenen Teile eines weiten Spannungsbogens sind. Mittelpunkt der Geschichten ist eine Spielfigur, die vom Spieler direkt und/oder indirekt gesteuert wird. Die Spielfigur kann sich auch in verschiedene Rollen aufspalten, die dann nacheinander oder gleichzeitig in ihrem Handeln beeinflussbar sind. Der Spieler hat mit seiner Spielfigur oder <i>Party</i> eine Fülle von Rätseln und Aufgaben zu lösen, die zueinander in einer sinnvollen, aufeinander abgestimmten Beziehung stehen. Die Spielanforderungen können vielfältiger Art sein: Neben der Lösung von Rätseln und Denkaufgaben geht es teilweise auch um Geschicklichkeit, Reaktionsschnelligkeit und räumliches Orientierungsvermögen. Vielfach werden auch strategische Überlegungen und taktische Entscheidungen gefordert.»

<blockquote> Quelle: Fritz, Jürgen. «Aktion, Kognition, Narration: Der Versuch einer Systematisierung der Computerspiele in praktischer Hinsicht.» <i>Handbuch Medien: Computerspiele. Virtuelle Spiel- und Lernwelten.</i> Hrsg. v. Jürgen Fritz und Wolfgang Fehr. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, 2003. PDF-Datei auf CD-ROM. S. 9.</blockquote>

Weiterlesen:

<a href="http://www.medien-lab.ch/spielgeschichten" target="_blank"> Spielgeschichten-Seite auf www.medien-lab.ch</a><br>
Ammann, Daniel; Hermann, Thomas. <a href="http://www.phzh.ch/shop/artikel_detail.asp?IDI=58&c=0&s=klicken" target="_blank"> <i>Klicken, lesen und spielend lernen: Interaktive Spielgeschichten für Kinder.</i></a> Mit Beiträgen von Mela Kocher und Judith Mathez. Zürich: Verlag Pestalozzianum, 2004. 220 Seiten.



Siehe auch Abenteuerspiel, Adventure-Game, Actionspiel, Bildschirmbuch

<div align="right"><font size="-2">[Red. DA, 3-2004]</font></div>