«Bei diesen Spielen agieren ein oder mehrere Personen im Rahmen einer umfangreichen Geschichte. Die Figuren erwerben im Spielverlauf Fähigkeiten und Kenntnisse, die sich auf das weitere Spielgeschehen auswirken. In Rollenspielen müssen Charaktere ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen werden, wobei der Spielerfolg von der Kombination der Figuren und ihren Fähigkeiten abhängen. Die Spielenden müssen knifflige Rätsel lösen, Schätze finden, Geheimcodes knacken, Gegner unterschiedlicher Art besiegen und mit Überlegung und einem gehörigen Mass an Pfiffigkeit das Spielziel zu erreichen versuchen.»
- Quelle: Laudowicz, Edith. <i>Computerspiele: Eine Herausforderung für Eltern und Lehrer.</i> Köln: PapyRossa, 1998. S. 25.
Bei den <i>Textadventures</i> wird das Spiel in schriftlicher Form beschrieben und die Spieler/innen geben ihre Anweisungen über die Tastatur ein (zum Beispiel: «Öffne Tür» oder «Nimm Schwert»). <i>Grafikadventures</i> kommen im Gegensatz dazu meist ohne Tastatur aus. Auf der grafischen Benutzeroberfläche kann man sich mit dem Mauszeiger bewegen und durch Klicken Objekte im Bild oder Befehle aus einer Liste auswählen und bestimmte Aktionen auslösen.
Siehe auch
Actionspiel,
Spielgeschichte<div align="right"><font size="-2">[Red. DA, 8-2004]</font></div>